A Conversation With T Bone Burnett

T Bone Burnett, der weithin geschätzte Musiker, der unter anderem bei Bob Dylans „Rolling Thunder“-Tour mit dabei war, ist ein Liedermacher und Soundtrack- und Plattenproduzent, der mit so unterschiedlichen Künstlern wie Roy Orbison, John Mellencamp, Elvis Costello und Diana Krall, Elton John, Tony Bennett und vielen anderen zusammengearbeitet hat. Burnett gewann Grammy-Awards für den Soundtrack des Coen-Brüder-Films O Brother Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee (2000) sowie seine Arbeit mit Alisson Krauss und Robert Plant. Sein Song „Scarlet Tide“ aus dem Film Unterwegs nach Cold Mountain (Cold Mountain, 2003) bescherte ihm eine Nominierung für einen Academy Award. 2010 gewann er einen Oscar® für seinen Song „The Weary Kind“ aus dem Film Crazy Heart (2009). Gegenwärtig produziert er die Musik für die ACB-Fernsehserie „Nashville“. Beim Gespräch über seine Arbeit als Musikproduzent für den jüngsten Film der Coen-Brüder, INSIDE LLEWYN DAVIS, eröffnet Burnett die Unterhaltung, indem er über die Bedeutung des Films spricht. T BONE BURNETT:
Wissen Sie, das ist ein wirklich wichtiger Film für mich, also...

Warum empfinden Sie so? Warum ist er Ihnen so wichtig?

T BONE BURNETT:
Der Film spielt in einer Zeit, die der unseren sehr ähnlich ist.

Könnten Sie das genauer erklären?

T BONE BURNETT:
Nun, zuviel will ich ja nicht verraten. Aber verstehen Sie, der Film spielt in einer Zeit, die an der Schwelle zu einem neuen Moment steht. Das Alte ist gestorben, und das Neue ist noch nicht richtig geboren. Wir selbst befinden uns seit zehn Jahren in einer Zeit zwischen zwei Epochen: Das Alte liegt im Sterben, ist aber noch nicht richtig tot. Und das Neue ist auf dem Weg, aber noch nicht wirklich geboren. Wir befinden uns seit Jahren in einem Brackwasser, in einer Zeit, die weder Fisch noch Fleisch ist. Die alte Struktur, die, sagen wir mal, meine ganze Lebenszeit über existierte, wird eingerissen. Aber das Neue, die neue Struktur steht noch nicht. Sie müssen verstehen, dass es sich um eine unglaublich lange Unterhaltung handelt, die damit zu tun hat, was aktuell im Internet und in der Musik geschieht.

Ich verstehe.

T BONE BURNETT:
Wie auch immer. Ich denke, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der der Wert von Musik in Frage gestellt wird. Und dieser Film erzählt sehr eloquent, wie ich finde, über den Wert von Musik und über den Wert von Kunst in unserer Kultur. Seit 20 Jahren befinden wir uns in einer Epoche, in der die Technologie-Gemeinde einen unablässigen Angriff auf die Kunst unternimmt. Die Technologie-Gemeinde hat die Kunst entwertet und in der Gesellschaft die Rolle des Künstlers übernommen. Man erzählt uns jetzt, dass Künstler ihre Arbeit an der Masse ausrichten sollen, dass der Künstler der Masse folgen soll, anstatt die Masse anzuführen. Nun, kein Künstler, der auch nur einen Funken Ehre in den Knochen hat, wird der Masse folgen.

Selbstverständlich nicht.

T BONE BURNETT:
Künstler, die der Masse folgen, interessieren mich nicht. Jules Verne schickte den ersten Menschen auf den Mond 100 Jahre, bevor es einem Raketenwissenschaftler gelang. Einstein sagte, dass Picasso ihm um 20 Jahre voraus sei. Die Kunst war immer schon Vorreiter der Wissenschaft. Und so sollte das auch sein. Weil sich Kunst mit der gesamten Menschheit beschäftigt, der gesamten Schöpfung – und nicht nur spezifische Teile davon. Wir dürfen Ingenieuren nicht die Kontrolle über unsere Gesellschaft überlassen, denn dann wird eine Sache geschehen: Wir werden zu einer Matrix werden. Deshalb ist mir dieser Film so wichtig, denn er setzt sich mit diesen Überlegungen auf eine sehr eloquente Weise auseinander. Unzählig viele Argumente wurden angeführt, unzählig viele billige Argumente gibt es da draußen. Und sie haben sich wie ein Virus festgesetzt in unserer Kultur – wirklich genau wie ein Virus. Argumente wie „Informationen wollen frei sein“. Dieser Film befasst sich auf viel profundere Weise damit, wo wir uns gerade befinden.

Wie spiegelt sich diese Thematik in der Figur Llewyn Davis’ und seiner Geschichte?

T BONE BURNETT:
Also, wissen Sie, die Sache ist die: Er ist sehr gut. Aber bei dem, was er macht... da gibt es keine Trennlinie, es gibt keine Struktur, die ihn bei dem unterstützt, was er macht. Er ist voll und ganz auf sich allein gestellt. Und das trifft auch auf alle Musiker zu, die in unserer Zeit Musik machen. Auf jeden Musiker auf der Welt, wissen Sie. Die Ironie des Internets, dessen Ziel es war, alles zu demokratisieren, besteht darin, dass es die Macht in den großen Medienkonzernen nur noch konsolidiert hat.

Das stimmt.

T BONE BURNETT:
Der individuelle Künstler, der vom Internet profitieren sollte, verschickt im Grunde nur Flaschenpost. Es gibt kein Unterstützungssystem. Ein Künstler – im Film ist das Llewyn Davis – kann seine Plattenfirma besuchen und seine Tantiemen einfordern. Aber es ist einfach so, dass es keine Tantiemen gibt, weil sie ohnehin nur eine Schachtel Platten hergestellt und diese im hintersten Winkel des Wandschranks versteckt hat. So sieht das aus mit dem Zugang, den uns das Internet ermöglicht. Genau so ergeht es auch Llewyn. Er ist ein ernstzunehmender Musiker und Künstler. Er besitzt Integrität. Aber es gelingt ihm einfach nicht, daraus einen Vorteil zu ziehen. Weil es keinen Ort gibt, wo er seinem Handwerk nachgehen könnte. Klar, er kann wieder im Gaslight auftreten, egal wie oft...

Ja.

T BONE BURNETT:
... aber es wird ihm nicht viel bringen, weil doch zwangsweise wieder nur dasselbe dabei herauskommen wird. Er wird ein bisschen Applaus ernten, er wird sich betrinken, und am nächsten Morgen wird er wieder irgendwo auf einer fremden Couch aufwachen. So ist das mit ihm. Die Sache ist die... lassen Sie mich das sagen. Das ist etwas, was ich über diesen Film sagen will. Das klingt vielleicht wie etwas, dass ein Pressesprecher sagen würde, aber ich sage es trotzdem. Ich will das ganz nüchtern sagen. Mir fällt kein Präzedenzfall in der Geschichte der Zivilisation ein, mit dem sich Oscar Isaacs Darstellung in diesem Film vergleichen ließe.

Ja, er ist unglaublich.

T BONE BURNETT:
Ich glaube nicht, dass es schon einmal einen Schauspieler gegeben hat, der jemals gelernt hätte, ein Repertoire so sorgfältig und mitreißend zu spielen und singen – und all das ohne Hilfe eines Metronoms, ohne Mithilfe von Technologie. Es ist eine durch und durch analoge Darstellung dieser Figur, deren Musik Oscar noch ein Jahr vor Drehstart nie in seinem Leben gehört hatte. Unglaublich. Oscar absorbierte das Gitarrenspiel von Dave Van Ronk und der Ära – eine Technik die als „Travis Picking“ bekannt ist –, als wäre er dafür geboren worden. Er lernte alle Lieder, und er lernte sie so zu singen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Es war unglaublich, wenn man ihn beim Dreh beobachtete. Bei Filmen mit Livemusik läuft immer ein Metronom mit, damit das Tempo immer stimmt, um beim Schnitt zwischen verschiedenen Einstellungen wählen zu können. In diesem Film hatten die Coens jedoch schon früh die Entscheidung getroffen, dass sie einfach drehen wollten und die Musik live eingespielt werden sollte. Kein Playback oder so was.

Zu dieser Entscheidung wollte ich Sie ohnehin befragen...

T BONE BURNETT:
Sie wollten es so. Weil der Film eine leicht dokumentarische Note haben sollte, was der Zeit entspricht, in der die Handlung angesiedelt ist. Ich denke, es ging ihnen um Wahrhaftigkeit und Echtheit, sie wollten ganz unmittelbar und unverstellt wiedergeben, was gerade passiert. Wenn man mit Playback arbeitet, haut das nie so richtig hin. Egal, ich sprach gerade von Oscars Darstellung...

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben die Coens Ihnen die Bewerbungsaufnahmen von Oscar zugeschickt, und Sie haben Ihnen geantwortet, dass ein professioneller Musiker bei dieser Musik nicht besser sein könnte.

T BONE BURNETT:
Ja, ich habe gesagt, dass er so gut ist wie die Musiker, mit denen ich arbeite. Er spielt und singt so gut wie die Leute, die ich kenne. In diesem Stil. Und es ist kein einfacher Stil. Dieses Travis Picking, wie man diesen Stil nennt, ist eine Variation des Fingerpicking, die, soweit ich es weiß, von einem schwarzen Musiker aus Kentucky namens Arnold Schultz ausgeht, der sie wiederum Ike Everly beibrachte, der sie Merle Travis zeigte. In Nashville nannte man die Technik dann Travis Picking, weil Merle Travis sie populär gemacht hat.

Darf ich Sie etwas zur Musik fragen, die Sie für den Film ausgesucht haben? Als ich mit Joel und Ethan über die Zusammenarbeit mit Ihnen sprach, erzählten sie, dass sie Ihnen sagen würden, was sie sich vorstellen, und es Ihnen dann überlassen würden, Vorschläge zu machen. Könnten Sie also ein wenig verraten, was Sie für den Film vorgeschlagen haben und warum?

T BONE BURNETT:
Wissen Sie was? Ich weiß es nicht mehr. Wenn wir mit einem Film fertig sind, kann ich mich nicht mehr erinnern. Es ist eine so enge Zusammenarbeit, dass ich nicht dazwischen unterscheide, was sie vorschlagen und was ich zu sagen habe. Ich kann die Frage nur so beantworten, dass im Grunde alle Ideen von ihnen stammen. Ehrlich. Und ich setze das dann einfach um. Ab und zu komme ich dann mit einer guten Idee für einen anderen Film an oder so. (lacht). Bei The Big Lebowski (1998) schlug ich zum Beispiel „Man of Constant Sorrow“ als eine Art Themensong für unseren epischen Helden, den Dude, vor.

Ja.

T BONE BURNETT:
Und sie fanden, dass es ein wunderbarer Song für unseren epischen Helden Ulysses Everett McGill in O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee (2000) wäre.

O Brother war der Film danach. Sie setzten den Song also nicht in The Big Lebowski ein?

T BONE BURNETT:
Stimmt.

Die Coens haben gesagt, dass der Tom-Paxton-Song „500 Miles“ für INSIDE LLEWYN DAVIS Ihr Einfall war.

T BONE BURNETT:
Kann schon sein. Vermutlich stimmt das. Ich liebe das Lied. Es ist ein schöner, ein wunderschöner Song. Dylan hat eine Version davon gespielt. Aber der Film beginnt mit „Hang Me“. Ein Song darüber, gehängt zu werden. Und dann kommt „If I Had Wings“, und dann taucht man in Llewyns Welt ein und findet heraus, dass der Kerl, mit dem Llewyn „If I Had Wings“ aufgenommen hatte, sich mit einem Sprung von einer Brücke das Leben genommen hat. Und danach geht es in jedem Lied im Grunde um Themen wie Tod, Abtreibung, Mord und solche Sachen. „500 Miles“ liebe ich, weil es sich, glaube ich, um ein Sklavenlied handelt.

Ist das so?

T BONE BURNETT:
„Wissen Sie, „I can’t go home this way“ fühlt sich an wie ein tiefer, schöner Song aus der Sklavenzeit in diesem Land. Ich denke, es ist interessant, wie es mit Hilfe der Folkmusik in der Kultur eine neue Gestalt und Bedeutung angenommen hat. Wie die liberale Welt diesen Song nehmen und Teil der Kultur werden lassen konnte, dass es sich die Menschen anhören konnten, ohne sich dabei allzu schuldig zu fühlen. Keine Ahnung, ich bewege mich hier gerade auf ein verrücktes Gebiet...

Es ist sehr interessant. Ich liebe dieses Lied, habe aber noch nie auf diese Weise darüber nachgedacht.

T BONE BURNETT:
„If you miss the train i’m on, you’ll know that I’m gone. Hundred miles... not a shirt on my back, not a penny to my name, I can’t go home this way.“ Klingt doch schwer nach Verrenkung.

Stimmt.

T BONE BURNETT:
Fühlt sich an wie eine bedeutende Geschichte in unserer Kultur. Ein interessanter Aspekt der Folkwelt ist ihre Verbindung zur Bürgerrechtsbewegung.

Der progressive Aspekt der Folkmusik taucht ungefähr zur Zeit der Handlung im Film wieder auf mit Leuten wie Joan Baez. Und dann ist Dylan da. Die Coens haben die Geschichte ganz gezielt in der Zeit vor Dylan angesiedelt. Sie wollten die Musikszene unter die Lupe nehmen, wie sie war, bevor Dylan kam und sie für immer veränderte. Über die Musik in INSIDE LLEWYN DAVIS befragt, sagten sie, dass sie eine starke Verbindung zur Musik in O Brother, Where Art Thou? sehen, weil beide Filme dieselbe Art von Musik haben. Geht es Ihnen auch so?

T BONE BURNETT:
Ja, auf jeden Fall. Es ist amerikanisch, amerikanische Musik. Traditionell. Ich rede von traditioneller amerikanischer Musik. Ich weiß nicht, wie ich sie sonst bezeichnen könnte, denn es handelt sich um die Musik der armen Menschen. Und sie ist wunderschön. Das ist wie mit all den großen Küchen. Alle großen kulinarischen Innovationen – nun gut, nicht alle, aber doch sehr viele – sind Rezepte der Bauern und einfachen Leute. Nehmen Sie das Barbecue hier im amerikanischen Süden. Sie haben die Barbecue-Sauce erfunden, weil sie nur noch das bereits verrottete Fleisch abbekamen. Und sie mussten es zwei Wochen lang kochen, damit es, Sie wissen schon...

... essbar war.

T BONE BURNETT:
Es schmeckte so schlecht, dass sie es regelrecht in Barbecue-Sauce und allen möglichen anderen verrückten Soßen ertränkten. Soviel zu dieser Verbindung... dazu, um was für eine Art von Musik es sich handelt. Die Musik ist aus genau derselben Situation erwachsen.

Lassen Sie uns ein bisschen über die Musik im Film reden. Woher stammt der Song „Please, Mr. Kennedy“?

T BONE BURNETT:
Nun, während der Vietnam-Ära gab es einen Folksong, der ging „Please, Mr. Kennedy, don’t send me off to Vietnam“. Ich vermute, es handelt sich um eine Verballhornung eines Songs von Tom Lehrer. Tom Lehrer, der große Satirist. Ich liebe Tom Lehrer. Ich denke, dass die Folkbewegung stark von ihm beeinflusst war und sich selbst an Satiren seiner Art versuchte. Und dieser Song, „Please, Mr. Kennedy“, sollte so etwas sein wie ein Pseudo-Rock’n’Roll-Song, der sich mit dem Thema Vietnam auseinandersetzen sollte. Aber wir verlegten ihn in die Zeit, in der unser Film spielt und machten daraus eine Parodie über das Wettrennen um die Vorherrschaft im Weltall.

Es ist also ein richtiger Song, für den Sie einen neuen Text schrieben?

T BONE BURNETT:
Ja. Wir nahmen den alten Song als Basis für unseren Song, ließen uns ein paar neue Melodien einfallen, wunderschöne Melodien, und ich denke, wir alle steuerten Ideen für den Text bei – Justin, Ethan, Joel und ich.

Justin Timberlake hat sich wirklich mit großem Einsatz in seine Rolle gestürzt. Es kommt einem so vor, als hätten Sie alle beim Dreh dieser Sequenz besonders großen Spaß gehabt.

T BONE BURNETT:
Ich saß nur an der Seite mit dabei – Sie wissen schon, neben der Kamera, mit der Stoppuhr in der Hand, old school, um immer sicher zu gehen, dass Oscar nicht irgendwie schneller oder langsamer wurde. Um sicher zu gehen, dass wir die Klappe verwenden konnten oder nicht. Und Oscar lag niemals ... keine Ahnung, wie er das gemacht hat. Vielleicht hat man ihm ein Metronom eingebaut. Er hat das einfach im Blut. Er wich nicht ein einziges Mal ab, bei keinem einzigen Song, bei keiner einzigen Einstellung. Niemals, kein einziges Mal. Wir konnten im Schnitt jede einzelne Klappe verwenden. Ich bin ziemlich begeistert, weil es einfach keine bessere Weise gibt, seine Zeit zu verbringen, als mit dieser Musik und wie diese Jungs an die Sache rangingen.

Auch Marcus Mumford von Mumford & Sons war involviert, richtig?

T BONE BURNETT:
Ich habe ihn dazu geholt. Seine Musik ist ziemlich interessant. Er ist das Energiezentrum seiner Band, und die Energie dieser Band ist wirklich unglaublich.

Ich habe sie noch nie live gesehen, aber ich habe mir ihre Alben im, naja, im Internet geholt.

T BONE BURNETT:
Marcus schreibt wirklich ausgezeichnete, sehr kluge Texte. Ich würde sagen, dass er ein wirklich guter Junge ist. Es kam uns gleich vor, als würde er zum Team gehören.

Lassen Sie mich nach Dave Van Ronk fragen. Können Sie etwas über ihn sagen? Es ist offensichtlich, dass Sie und die Coens von ihm wussten.

T BONE BURNETT:
Ich habe ihn nie selbst getroffen.

Echt?

T BONE BURNETT:
Ja. Das Einzige, was ich über Dave Van Ronk sagen kann, ist, dass er kein Verlierer war. Er war ein großartiger Künstler, der dasselbe Schicksal erdulden musste wie so viele von uns. Egal, wie viel man auf dem Kasten hat, vor diesem Schicksal ist man einfach nicht gefeit. Das ist wie in Erbarmungslos (Unforgiven, 1992), als der Junge gerade einen Typen erschossen hat und sich unglaublich schuldig fühlt. Er betrinkt sich und sagt: „Er hat es sich selbst zuzuschreiben.“ Und Clint Eastwood sagt: „Wir alle haben es uns selbst zuzuschreiben, Junge.“ Großartige Antwort. Aber ja, Dave hat nie die Beachtung bekommen, die er verdient gehabt hätte. Das steht fest. Aber Sie wissen ja auch, wie unfassbar einflussreich er war. Sie wissen, dass Dylan bei ihm auf der Couch geschlafen hat. Wie Llewyn, der auch immer bei anderen Leuten auf der Couch schläft. Und er hat wie Llewyn auch nie das bekommen, was er verdient gehabt hätte. Aber er hatte es sich selbst zuzuschreiben.