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JOHN GOODMAN ALS ROLAND TURNER

John Goodman ist ein gefeierter Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Im Laufe seiner Karriere holte er zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Golden Globe Award als Bester Schauspieler sowie sieben Emmy-Nominierungen für seine Rolle in „Roseanne“.

1992 nominierte ihn die Hollywood Foreign Press Association für seine aufregende Performance in Barton Fink (Barton Fink, 1991) der Coen-Brüder, für die er zuvor bereits eine herausragende schauspielerische Leistung in Arizona Junior (Raising Arizona, 1987) vorgelegt hatte. Mit dem Filmemacherduo arbeitete er erneut bei The Big Lebowski (The Big Lebowski, 1998) und O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee (O Brother, Where Art Thou?, 2000) zusammen. Emmy-Nominierungen regnete es für ihn auch für seine Auftritte in „Kingfish: A Story of Huey P. Long“ von TNT sowie in der Tennessee-Williams-Verfilmung „A Streetcar Named Desire“, die CBS produzieren ließ.

2007 erhielt Goodman den Emmy als Bester Gastschauspieler in „Studio 60 on the Sunset Strip“. Seine schauspielerische Leistung in dem HBO-Biopic „You Don’t Know Jack“ brachte ihm unlängst eine Emmy-Nominierung als Bester Nebendarsteller einer Miniserie/TV-Films sowie eine Nominierung in der Schauspielerkategorie für Fernsehfilme oder -serien bei den Screen Actor Guild Awards.

John Goodman war in der vierten Staffel der Serie „Damages“ als CEO eines mysteriösen privaten Sicherheitsdiensts zu sehen, der wegen eines tödlichen Einsatzes einiger seiner Männer vor Gericht gestellt wird. Ferner gehörte er als Vize-Vorsitzender von Greendales sehr bekanntem Air-Conditioner-Programm zur dritten Staffel der NBC-Serie „Community“. Auch die HBO-Serie „Treme“ gehört zu Goodmans jüngsten Fernseharbeiten.

Zu seiner Filmographie aus der jüngeren Vergangenheit zählen Argo (Argo, 2012), Flight (Flight, 2012), Back in the Game (Trouble With the Curve, 2012), The Artist (The Artist, 2011), Extrem laut und unglaublich nah (Extremely Loud and Incredibly Close, 2011) sowie Red State (Red State, 2011).

Zu seinen bisherigen Arbeiten zählen unter anderem Mord in Louisiana (In the Electric Mist, 2009), Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (Confessions of A Shopaholic, 2009), Speed Racer (Speed Racer, 2008), Bee Movie – Das Honigkomplott (Bee Movie, 2007), Die Päpstin (2009), Alabama Moon (Alabama Moon, 2009), Gigantic (Gigantic, 2008), Marilyn Hotchkiss’ Ballroom Dancing and Charm School (Marilyn Hotchkiss’ Ballroom Dancing and Charm School, 2005), Beyond the Sea – Musik war sein Leben (Beyond the Sea, 2004), Masked and Anonymous (Masked and Anonymous, 2003), Storytelling (Storytelling, 2001), Coyote Ugly (Coyote Ugly, 2000), Good Vibrations – Sex vom anderen Stern (What Planet Are You From?, 2000), Eine Nacht bei McCool’s (One Night at McCool’s, 2001), Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung (Bringing Out the Dead, 1999), Dämon (Fallen, 1998), Ein Fall für die Borger (The Borrowers, 1997), Blues Brothers 2000 (Blues Brothers 2000, 1998), The Runner (The Runner, 1999), The Flintstones – Familie Feuerstein (The Flintstones, 1994), Mother Night (Mother Night, 1996), Arachnophobia (Arachnophobia, 1990), Always (Always, 1989), Pie in the Sky (Pie in the Sky, 1995), Born Yesterday – Blondinen küsst man nicht (Born Yesterday, 1993), Matinee (Matinee, 1993), The Babe (The Babe, 1992), King Ralph (King Ralph, 1990), Punchline - Der Knalleffekt (Punchline, 1988), Ein Leben voller Leidenschaft (Everybody’s All-American, 1988), Sea of Love – Melodie des Todes (Sea of Love, 1989), Stella (Stella, 1990), Eddie Macons Flucht (Eddie Macon’s Run, 1983), C.H.U.D. – Panik in Manhattan (C.H.U.D., 1984), Rache der Eierköpfe (Revenge of the Nerds, 1984), Maria’s Lovers (1984), Der süße Traum vom Glück (Sweet Dreams, 1985), True Stories (True Stories, 1986), Der große Leichtsinn (The Big Easy, 1987), Die diebische Elster (The Burglar, 1987) und Scout Academy (The Wrong Guys, 1988).

John Goodman ist oft als Synchronsprecher in zahlreichen Animationsfilmen zu hören wie etwa in Die Monster AG (Monsters, Inc., 2001), Ein Königreich für ein Lama (The Emperor’s New Groove, 2000) und Das Dschungelbuch 2 (The Jungle Book 2, 2003). Ferner sprach er eine der Hauptfiguren in der Animationsserie „Father of the Pride“ von NBC und lieh Ed „Big Daddy“ Roth in der Dokumentation „Tales of the Rat Fink“ seine Stimme.

Am Broadway spielte er in „Waiting for Godot“ und erntete in der Rolle des Pozzo großartige Kritiken. Zu seinen Theaterarbeiten quer durch Amerika gehören „Henry IV“ (Teil eins und zwei), „Antony and Cleopatra“, „As You Like It“ und „A Christmas Carol“. 1979 und 1985 war er mit „Loose Ends“ beziehungsweise „Big River“ wieder am Broadway vertreten. 2001 holte ihn Mike Nichols für seine Inszenierung von „The Seagull“ im Rahmen des New York Shakespeare Festivals. Im Folgejahr trat Goodman in „Resistible Rise of Arturo Ui“ am National Actors Theater auf.

Goodman ging auf die Southwest Missouri State mit der Absicht, Football-Profi zu werden. Eine Verletzung zwang ihn zum Umdenken und brachte ihn zur Schauspielerei. Er kehrte nie wieder zum Football zurück und machte seinen Abschluss in Schauspielkunst. Goodman und seine Familie besitzen Häuser in Los Angeles und New Orleans.
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