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JESS GONCHOR

SZENENBILD

JESS GONCHOR (Szenenbild) gelang der Durchbruch mit seiner viel gelobten Leistung bei der Capote -Verfilmung von Bennett Miller aus dem Jahre 2005 mit Philip Seymour Hoffman in der Titelrolle. Es folgten die Erfolgskomödie Der Teufel trägt Prada (2006), der Academy Award® -prämierte No Country for Old Men (2007) der Coen –Brüder, für den er den begehrten Art Directors Guild Award gewann, sowie Burn After Reading (2008) und A Serious Man (2009), welche ihm jeweils eine Nominierung für das Beste Szenenbild bei den Art Directors Guild Award bescherten. Zu seinen jüngsten Filmen gehören der Coen- Film True Grit (2010) und Die Kunst zu gewinnen – Moneyball (Moneyball, 2011) von Bennett Miller. Demnächst folgt Gore Verbinskis The Lone Ranger mit Johnny Depp.

Der geborene New Yorker erlernte sein Kunsthandwerk in kleinen Off-Broadway Theater Produktionen, bevor er sich mit dem Filmgeschäft an Neuland wagte. Zu seinen ersten Filmen gehörten Hexenjagd (The Cruible, 1996) von Nicholas Hytner, Clint Eastwoords Perfect World (A Perfect World, 1993) und Hallo, Mr. President (The American President, 1995) von Rob Reiner.

Gonchor arbeitete als assistierender Szenenbildner bei Ausnahmezustand (The Siege, 1998) von Edward Zwick und ebenfalls bei dessen späterem Film Last Samurai (The Last Samurai, 2003), für den das Szenenbild beim Art Directors Guild Award nominiert wurde.

Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören Sam Mendes Away We Go – Auf nach Irgendwo (Away We Go, 2009) und Fair Game (2010) von Doug Liman.
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